Geschichte

Das Stadtviertel Au - eine Welt für sich

Die Au umfasst ein Areal von 158 ha (1.580.000 m2 = 1,58 km2) und gliedert sich in die untere und obere Au. Sie liegt auf der östlichen Flussniederung und auf der Isarhochterrasse.
Die Hangkante ist ca. 15 m hoch.

Ehedem Herbergenviertel der Handwerker und Tagelöhner, entwickelte sich die Au in ihrer geschichtlichen Entwicklung zur Arbeitervorstadt.

Eine Besonderheit des Stadtbezirks waren die zahlreichen, hier ansässigen Brauereien, die an der Terrassenkante ideale Standorte für Tiefbrunnen und Lagerkeller vorfanden. Von diesen Brauereien produzierte nur noch die Paulaner-Brauerei bis August 2015 in der Au.
Aber dann verließ auch sie die Au und zog in eine neu erstellte Brauerei nach Langwied.

In der Au verbleibt derzeit nur die Hauptverwaltung der Paulaner Brauerei GmbH & Co KG in der Hochstraße 75, 81541 München. Aber auch sie wird 2017 umziehen, allerdings innerhalb der Au,
nämlich in die Ohlmüllerstraße 42.
Das Richtfest für das neue Verwaltungsgebäude wurde am 25. Januar 2016 gefeiert.

Die Bombennacht vom 24. auf den 25.04.1944

In der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944 wird München von dem bis dahin schwersten Fliegerangriff heimgesucht. Und es wird auch eine Schicksalsnacht für unser Stadtviertel Au.

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Renaturierung der Isar

Die Isar hat die Au über Jahrhunderte stark beeinflusst. Mitte des 19. Jahrhunderts begann man mit dem systematische Ausbau der Isar. Ufer wurden befestigt und der unbändige Fluss in ein kanalartiges Korsett gezwungen. Anfang des 20. Jahrhunderts, mit Beginn der Wasserkraftnutzung, erfolgten weitere regulierende Maßnahmen. Vom Charakter des ursprünglichen Wildflusses war nicht mehr viel übrig. Mit dem Bau des Sylvensteinstausees (1954-1959) wurde der Hochwasserschutz im Isartal, aber auch im Münchner Bereich, stark verbessert.

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